Neue OZ: Philipp Moschitz über „Der dicke Sternschnuppe“

23.09.2016
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Laudatio zum 1. Preis des 2. Osnabrücker Dramatikerpreises

Stefan Hornbach für den Entwurf seines Stückes „Über meine Leiche“

 

Er ist Autor und Schauspieler. Es kann also sein, dass die Entscheidung, in welche Richtung es für ihn weiter geht, eine schwere ist. Liest man als Jurorin oder als Juror den Theatertext, der hier ausgezeichnet wird, ist die Entscheidung allerdings so leicht wie eindeutig. Lieber Stefan Hornbach, sollte tatsächlich die Situation eintreten, dass Sie in nächster Zeit derart mit Schauspiel-Angeboten überhäuft werden, dass nicht genügend Zeit für’s Schreiben bleibt, dann schränken Sie das mit der Schauspielerei doch bitte so ein, dass wir schon sehr bald mit einem weiteren dramatischen Text von Ihnen rechnen können.

 

„Über meine Leiche“ ist ein Text, der den Leser nicht mehr los lässt. Man liest immer weiter und will mehr von den Gefühlswelten zweier Jugendlicher erfahren, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die von existentiellen Verstörungen so in verschiedenen Richtungen getrieben werden, dass sie wieder aufeinander treffen müssen. Da ist Jana, eine Hochbegabte, die in diesem Leben all das erreichen könnte, wovon andere nur träumen. Dumm nur, dass sie so gar nichts will - es sei denn sterben.

 

Das Mädchen blickt desillusioniert auf ein bislang noch kurzes Leben zurück. Eines allerdings hat sie doch noch vor. Sie will diesen Friedrich aus der Reserve locken, einen verschlossenen Jungen, der so vieles noch erreichen möchte, dem aber kaum Zeit bleibt. Friedrichs Krankheit zum Tode ist eine Geschwulst, von der der Arzt sagt, sie sehe aus wie eine Dattel. Der Krebs bedrängt ihn immer heftiger, da ist wohl nichts zu machen. Und auch die Jana kann er sich nicht wirklich vom Leibe halten.

 

Aber will er das wirklich? Ist er nicht immer noch verliebt in die ehemalige Klassenkameradin, die inzwischen eine scharfzüngige junge Frau ist, ganz überraschend aber auch zarte Töne anschlagen kann. „Du siehst bestimmt schön aus ohne Haare“, sagt sie einmal und fragt, ob sie ihn malen dürfe, ohne Kleider. Er geht darauf nicht ein und er wird mit ihr auch nicht an eine Steilküste in Portugal fahren: nicht wegen des Sonnenuntergangs und schon gar nicht, um sich da runter zu stürzen.

 

Stefan Hornbach erzählt all das mit sarkastischem Humor und bis hin zu dem Punkt, wo sich das mit dem Krebs von Friedrich ganz anders entwickelt. Er kann am Ende hoffnungsfroh in die Zukunft blicken. Was das für Jana bedeutet, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass Stefan Hornbach ein zur Sprache Begabter mit Gefühl für Semantik, Melodie und Rhythmus ist. Die Jury des 2. Osnabrücker Dramatikerpreises ist glücklich, einen Autor auszeichnen zu können, der eine so intime Geschichte mit solch dramatischer Kraft schreiben kann.

 

Jürgen Berger, Laudator und Mitglied der Jury des 2. Osnabrücker Dramatikerpreises

Neue OZ: „Der dicke Sternschnuppe“ im Theater Osnabrück

24.09.2016
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Neue OZ: „Über meine Leiche“ hinreißend in Szene gesetzt

29.10.2016
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Stadtblatt: Crash Boom Bang

01.10.2016
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KULTURA extra: Der Wert des Lebens

30.10.2016
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nachtkritik: Drei Farben weiß

31.10.2016
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Neue OZ: Stefan Hornbach über sein Gewinnerstück

04.10.2016
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Neue OZ: Regieteam über Hornbachs „Über meine Leiche“

24.10.2016
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Laudatio zum 2. Preis des 2. Osnabrücker Dramatikerpreises

Julia Penner für den Entwurf ihres Stückes „Der dicke Sternschnuppe“ 

Rudi, acht Jahre alt, etwas pummelig, und sein Kuscheltier und bester Freund Hamster, versuchen nachts auf einer Lichtung eine verglühende Sternschnuppe zu erwischen. Rudi wünscht sich sehnlichst die Rückkehr seiner verstorbenen Mama. Sie erleben: Die Landung von Schnuppi, einer ebenfalls etwas pummeligen Sternschnuppe, der das Verglühen schon mehrmals misslungen ist. Stichwort: Falscher Einfallswinkel. Gemeinsam bemühen sie sich, das Verglühen doch noch hinzubekommen. Gleichzeitig bemerkt Rudis Vater das nächtliche Verschwinden des Sohnes und begibt sich zusammen mit der Nachbarin Margarete auf die Suche. Abenteuer, Freundschaft, Eifersucht, die Unbegreiflichkeit des Todes sind die Themen dieses Sternschnuppen-Trips fürKinder.

 

Sternschnuppen haben nicht nur eine, sondern mehrere Mamas hintereinander. Als Schnuppi zu seiner Sternenmama zurückkehrt, hat sich Rudis sehnlichster Wunsch zwar nicht erfüllt, er hat aber viel über das Leben erfahren. Julia Penner hat mit „Der dicke Sternschnuppe“ ein surreal versponnenes Kinderstück für Erwachsene ab vier Jahre geschrieben, das vor Phantasie und unverhofften Verwicklungen sprüht. Ihre Phantasie produziert Schaupielerfutter par excellence, bietet pointierte Dialoge und eine bittersüße Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Freundschaft, Außenseitertum und Abschied. Die Jury des 2. Osnabrücker Dramatikerpreises freut sich sehr, ein Kinderstück auszeichnen zu können, das ohne erhobenen Zeigefinger auskommt und durch seine Leichtigkeit verzaubert.       

 

Annette Pullen, Laudatorin und Mitglied der Jury des 2. Osnabrücker Dramatikerpreises

Neue OZ: Weise Erfindung

Der Osnabrücker Dramatikerpreis ist eine weise Erfindung, weil er die Weiterentwicklung der Theaterkunst mit Osnabrück verzahnt und zudem dem Stadttheater überregionale Aufmerksamkeit sichert. Der Osnabrücker Dramatikerpreis ist eine wirklich weise Erfindung. Zum einen engagiert sich da ein Theaterverein in enger Zusammenarbeit mit dem Theater ungewöhnlich stark. Zum anderen schlägt er zukunftsweisende und vielleicht auch -sichernde Brücken. Die überregionale Theaterszene nimmt weiterhin Osnabrück als kreativen Theaterort wahr – und das Osnabrücker Publikum bleibt am Ball, wie sich die junge Dramatik weiterentwickelt. Postdramatik bleibt nichts Fremdes, was sich nur ...
08.11.2015
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Neue OZ: Stefan Hornbach erhält weiteren Theaterpreis


Das Osnabrücker Theater fühlt sich in seiner Preisträgerwahl zum 2. Osnabrücker Dramatikerpreis einmal wieder angenehmst bestätigt: Stefan Hornbach, Gewinner beim zweiten Durchlauf, wurde nun mit seinem Stück „Über meine Leiche“ auch zu den „Autorentheatertagen“ am Deutschen Theater Berlin ausgewählt.
17.11.2015
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welt.de: Osnabrücker Dramatikerpreises wird verliehen

Zum zweiten Mal wird heute der Osnabrücker Dramatikerpreis verliehen. Aus 100 Wettbewerbsbeiträgen ...
08.11.2015
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nachtkritik.de: Intime Geschichte zweier Jugendlicher

Stefan Hornbach (geboren 1986 in Ludwigsburg) erhält den mit 6.000 Euro dotierten Osnabrücker Dramatikerpreis...
09.11.2015
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theaterkompass.de: Stefan Hornbach gewinnt 2. Osnabrücker Dramatikerpreis

Am 8.11.2015 wurde im Theater Osnabrück zum zweiten Mal der Osnabrücker Dramatikerpreis ...
09.11.2015
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focus.de: Stefan Hornbach erhält Osnabrücker Dramatikerpreis

Der aus Ludwigsburg stammende Stefan Hornbach hat am Sonntag den Osnabrücker Dramatikerpreis erhalten. Der im Jahr 1986 ...
08.11.2015
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2. Osnabrücker Dramatikerpreis

Jury stellt nominierte Wettbewerbsteilnehmer vor 

Rund 100 Nachwuchsautorinnen und -autoren haben für den Wettbewerb um den 2. Osnabrücker Dramatikerpreis ihre Ideenskizzen eingereicht, sechs von ihnen wurden eingeladen, um unter fachkundiger Anleitung der Jurorinnen und Juroren in gemeinsamen Workshops ihre Skizzen weiterzuentwickeln. Bei einem Pressetermin haben Intendant Ralf Waldschmidt, der Theatervereinsvorsitzende Axel Zumstrull und die Jurymitglieder – Prof. Hans-Jürgen Drescher, Präsident der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“, Autorin Rebekka Kricheldorf, Jürgen Berger, renommierter Theater- und Literaturkritiker sowie Annette Pullen, Leitende Schauspielregisseurin am Theater Osnabrück – die sechs Nominierten vorgestellt: Frau Teresa Dopler (Jahrgang 1990, aus Wien), Herr Stefan Hornbach (Jahrgang 1986, aus Ludwigsburg), Frau Enis Maci (Jahrgang 1993, aus Leipzig), Herr Pascal Richmann (Jahrgang 1987, aus Hildesheim), Frau Mathilda Onur (Jahrgang 1987, aus Berlin) und Frau Julia Penner (Jahrgang 1981, aus Berlin). In Gruppen- und Einzelgesprächen mit der Jury haben die sechs Nachwuchsautorinnen und –autoren Impulse für ihre Texte gesammelt, an denen sie nun weiterarbeiten werden. Am 8. November 2015 wird dann die Verleihung des 2. Osnabrücker Dramatikerpreises am Theater Osnabrück stattfinden. Der 1. Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und beinhaltet die Uraufführung des Preisträgerstücks am Theater Osnabrück.
Jurymitglied Jürgen Berger ist begeistert von dem breiten textlichen Spektrum der Wettbewerbsbeiträge: „Wir hatten es mit ungeheuer vielfältigen und von einem hohen sprachlichen Niveau geprägten Texten zu tun. Zuerst sind da ja nur anonyme Entwürfe, in den Gesprächen waren wir dann überrascht, aus welch unterschiedlichen Motivationen die Autorinnen und Autoren schreiben. Jetzt sind wir gespannt, wie sie mit unseren Anregungen umgehen werden.“
Der Osnabrücker Dramatikerpreises, ins Leben gerufen vom Theaterverein Osnabrück e.V. in Zusammenarbeit mit dem Theater Osnabrück, hat sich als ebenso erfolgreiches wie nachhaltig wirkendes Format erwiesen: Die 2013 bei der Verleihung des 1. Osnabrücker Dramatikerpreises prämierten jungen Autoren – allen voran der 1. Preisträger Thomas Köck – konnten im Anschluss Veröffentlichungen und Inszenierungen ihrer Texte erfahren.

Preisträger gewinnt erneut:

Sascha Hargesheimers „In Salz“ von Jury der Autorentheatertage ausgesucht

Erneut ist ein Preisträger des Osnabrücker Dramatikerpreises im Wettbewerb erfolgreich: Sascha Hargesheimers Stück „In Salz“ wurde von der Jury für die Autorentheatertage des Deutschen Theaters Berlin ausgesucht: Sie wählte aus 207 eingesandten Stücken drei aus, die durch das Burgtheater Wien, das Schauspielhaus Zürich und das Deutsche Theater Berlin uraufgeführt werden sollen. Seinen Text „In Salz“ entwickelte Sascha Hargesheimer im vergangenen Jahr im Rahmen des Wettbewerbs „1. Osnabrücker Dramatikerpreis“. Im Dezember 2013 gewann er für das Stück den zweiten Preis. Aktuell hat der Theaterverein Osnabrück in Kooperation mit dem Theater Osnabrück den Osnabrücker Dramatikerpreis zum zweiten Mal ausgeschrieben. Die Ausschreibung richtet sich an junge Autorinnen und Autoren, die bis zum 15. März 2015 nicht älter als 35 Jahre sind und bisher nicht mehr als zwei Stücke zur Uraufführung gebracht haben. Der Osnabrücker Dramatikerpreis wird alle zwei Jahre vergeben. Eine unabhängige Fachjury wird darüber entscheiden, welches Stück 2016 seine Uraufführung im Theater Osnabrück feiern und ein Preisgeld von 6.000 Euro erhalten wird. Auch Thomas Köck, Gewinner des ersten Preises im vergangenen Jahr („jenseits von fukuyama“), feierte gerade einen weiteren Erfolg: Dem jungen Autor wird für seinen Text „Isabelle Huppert (geopfert wird immer)“ der Else Lasker-Schüler Stückepreis 2014 verliehen.

Thomas Köcks

„paradies fluten“ ist zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen Uraufführung beim Festival Spieltriebe 6

Thomas Köcks „paradies fluten“ ist zum Heidelberger Stückemarkt 2015 eingeladen. Das neue Stück des erfolgreichen Nachwuchsautors ist als Auftragswerk des Theaters Osnabrück entstanden und wird im September 2015 im Rahmen von „Spieltriebe 6 – Festival für zeitgenössisches Theater“ in Osnabrück uraufgeführt. Die Dramaturgie des Theaters Heidelberg wählte es unter 117 Einsendungen noch nicht aufgeführter Stücke aus. Neben „paradies fluten“ werden beim Stückemarkt die Texte „Wunderungen durch die Mark Uckermark" (Lisa Engel), „Szenen der Freiheit" (Jan Friedrich), „Der Mann aus Oklahoma" (Lukas Linder), „Alles trennt" (Rebecca C. Schnyder) sowie „Hose Fahrrad Frau" (Stefan Wipplinger) in szenischen Lesungen vorgestellt.

Thomas Köck hat im Jahr 2013 mit seinem Stück „jenseits von fukuyama“ den .1. Osnabrücker Dramatikerpreis gewonnen, vor wenigen Monaten wurde ihm der Else-Lasker-Schüler-Stückepreis verliehen.

Neue OZ: Tobias Steinfelds „27 Monate“ im Osnabrücker Theater

Es wurde herzhaft gelacht und applaudiert bei der Uraufführung vom 2. Preisträgerstück des Osnabrücker ...
07.12.2013
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Neue OZ: Dramatiker Tobias Steinfelds im Gespräch

Tobias Steinfelds Schwangerschaftskomödie „27 Monate“ ist am Emma-Theater uraufgeführt worden. Im Interview erzählt Steinfeld ...
07.12.2013
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taz.de: „Ein völlig unnatürlicher Umgang“

obias Steinfeld gewann mit seinem Erstlingsstück „27 Monate“ den zweiten Preis beim Dramatikerwettbewerb Osnabrück. Nun wird es dort am Theater uraufgeführt ...

03.12.2014
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Premiere am 6.12.2014 im emma-theater 27 MONATE

von Tobias SteinfeldFotograf: Uwe Lewandowski

Zweiter Preisträger des Osnabrücker Dramatikerpreises
Inszenierung Marie Bues / Bühne, Kostüme Indra Nauck / Video Elmar Szücs / Dramaturgie Hilko Eilts
Wie Schwangerschaft in der Wettbewerbsgesellschaft des 21. Jahrhunderts vom Schonraum zum Kampffeld mutiert, in dem es das eigene Kind noch vor seiner Geburt optimal zu positionieren gilt – das zeigt Autor Tobias Steinfeld mit seiner temporeichen Schwangerschafts-Groteske.
Maria Klenke hat’s gerade noch geschafft, wie sie selbst meint, denn die biologische Uhr tickte bereits: Sie ist schwanger und stolz darauf, denn in der ganzen Familie Klenke gab es bislang weit und breit noch keine Anzeichen für Nachwuchs. Mit Bernhard, einem gutgläubigen Christen, hat Maria auch einen zuverlässigen und vorzeigbaren Mann an ihrer Seite. Grund genug also, um die beiden jüngeren Schwestern samt männlichem Anhang zu einem Grillnachmittag einzuladen und im feierlichen Rahmen die frohe Botschaft zu verkünden. Dumm nur: Auch die beiden jüngeren Schwestern sind just in anderen Umständen. Und so gerät das Grillfest inklusive der nachfolgenden Monate bis zur Geburt der drei Kinder zu einem wahrhaften Schwangerschaftswettbewerb, in dem kaum ein Phänomen nicht Anlass bieten würde zu der Frage, wer die bessere Schwangere, welcher der Partner der schwangerschaftstauglichste, welcher Ratgeber der richtige oder welcher Fötus der stattlichste ist.
Inszeniert wird 27 Monate von Marie Bues, die sich in Osnabrück bereits mit den Inszenierungen Shoot – Get Treasure – Repeat von Mark Ravenhill, Fegefeuer von Sofie Oksanen sowie zuletzt Lysistrata von Rebekka Kricheldorf vorgestellt hat.

Karten sind an der Kasse des Theaters Osnabrück, an der Vorstellungskasse im emma-theater sowie unter Tel. 0541 / 76 000 76 erhältlich.

Thomas Köck gewinnt 1. Osnabrücker Dramatikerpreis

Am gestrigen Sonntag wurde im Theater Osnabrück zum ersten Mal der Osnabrücker Dramatikerpreis vergeben. Den mit 6.000 Euro dotierten 1. Preis gewann der 1986 im oberösterreichischen Steyr geborene Thomas Köck. Mit „Jenseits von Fukuyama“ legte er eine lakonische Gegenwartsbeschreibung vor, die ihre Uraufführung am 17. Mai 2014 am Theater Osnabrück erleben wird. Dazu Jurymitglied Jürgen Berger: „Köcks erzählender Theatertext ist vieles in Einem. Aus epischen Textpassagen lösen sich Dialoge, aus einer sprechenden Masse treten Individuen hervor und wagen eine Bestandsaufnahme der Gegenwart.“

Zwei weitere mit einem Preisgeld von jeweils 1000 Euro dotierte Preise wurden an Sascha Hargesheimer und Tobias Steinfeld vergeben. Jürgen Berger: „Sascha Hargesheimer legt mit ‚in salz’ das Panorama einer untergehenden Stadt und einen Stücktext vor, der sich wie ein Bühnenkrimi liest. In Tobias Steinfelds ‚27 Monate’ werden drei Schwestern gleichzeitig schwanger und beleben mit den Vätern ihrer künftigen Kinder eine Komödie, in der alle Facetten des heutigen pränatalen Wahnsinns aufscheinen.“

Jürgen Berger sieht im Osnabrücker Dramatikerpreis ein wichtiges Modell, das besonders der inhaltlichen Förderung der Autoren dient: „Einzigartig ist sicherlich das Auswahlverfahren. Nachdem wir im vergangenen Sommer unter 180  Wettbewerbsteilnehmern sechs in die engere Auswahl genommen hatten, wurden diese eingeladen, ihre Ideenskizzen in einem Workshop mit den Jurymitgliedern weiterzuentwickeln.“

Der Osnabrücker Dramatikerpreis wurde dank des Engagements des Theatervereins Osnabrück e.V. ins Leben gerufen, der den Wettbewerb in enger Zusammenarbeit mit dem Theater Osnabrück ausgeschrieben hat. Fachjuroren des Osnabrücker Dramatikerpreises sind die in Berlin lebende Autorin Rebekka Kricheldorf, Prof. Hans-Jürgen Drescher, Künstlerischer Direktor der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, Jürgen Berger, Theater- und Literaturkritiker (u. a. Süddeutsche Zeitung, Berliner Tageszeitung und Theater heute) sowie Annette Pullen, Leitende Schauspielregisseurin am Theater Osnabrück.

Bewerbungsfrist

Die Bewerbungsfrist für den 3. Osnabrücker Dramatikerpreis endet am 15. März 2017. 

Workshop der Fachjury mit ausgewählten Nachwuchsautoren

Die Jury des ersten OSNABRÜCKER DRAMATIKERPREISES hat am 14. und 15. August 2013 mit sechs ausgewählten Nachwuchsautor/innen in Osnabrück getagt. Für den Workshop konnten sich unter rund 180 Bewerbungen Pascal Bovee, Georg Buetow, Sascha Hargesheimer, Hannah Fissenebert, Thomas Köck und Tobias Steinfeld qualifizieren.

In intensiven Einzelgesprächen diskutierten Jurymitglieder und Autoren über die im Vorfeld eingereichten Ideenskizzen. Die sechs Autoren sind nun aufgefordert, an ihren Werken weiter zu schreiben und bis zum 30. September 2013 zumindest die Hälfte ihres Stückes den Juroren vorzulegen. In der zweiten Oktoberhälfte dieses Jahres wird sich die Jury zur nächsten Auswahlrunde treffen.

Ausschreibung 3. Osnabrücker Dramatikerpreis

Zum dritten Mal schreibt der Theaterverein Osnabrück e.V. in enger Zusammenarbeit mit dem Theater Osnabrück den „Osnabrücker Dramatikerpreis“ aus, der alle zwei Jahre vergeben wird. Zuletzt erhielt Thomas Köck im Oktober 2013 den 1. Osnabrücker Dramatikerpreis mit dem erfolgreichen Preisträgerstück jenseits von fukuyama und Stefan Hornbach im November 2015 den 2. Osnabrücker Dramatikerpreis mit seinem Stück Über meine Leiche, beide jeweils uraufgeführt im Osnabrücker emma-theater. Das Theater Osnabrück hat sich immer mehr als Bühne für Ur- und Erstaufführungen etabliert. Insbesondere „Spieltriebe – Festival für zeitgenössisches Theater“ hat überregionale Bedeutung erlangt. Nicht zuletzt jüngere Autor/innen sollen mit dem gestifteten Preis gezielt gefördert werden und sind eingeladen, sich zu beteiligen.

Bewerben können sich Autor/innen, die am 15. März 2017 nicht älter als 35 Jahre sind und bisher nicht mehr als zwei Stücke zur Uraufführung gebracht haben.

Die Bewerber sind aufgefordert, eine Ideenskizze und ein bis zwei ausgeschriebene Szenen einzureichen. Die Texte dürfen insgesamt den Umfang von zwölf DIN-A4-Seiten nicht überschreiten und müssen in deutscher Sprache verfasst sein.

Einsendeschluss ist der 15. März 2017.

Die eingereichten Ideenskizzen werden von den Juroren gesichtet. Bis zu sechs Autoren/innen werden eingeladen, um mit der Jury im Rahmen eines Workshops ihre Entwürfe zu diskutieren. Die sechs Autoren/innen erhalten den Auftrag, ihr Konzept und die eingereichten Texte zu überarbeiten. Anhand dieser Überarbeitungen wird der Preisträger ermittelt. Der 1. Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und beinhaltet den Stückauftrag und die Uraufführung am Theater Osnabrück. Der 2. und 3. Preis sind mit je 1.000 Euro dotiert.

 

Ausschreibung 3. Osnabrücker Dramatikerpreis

Zum dritten Mal schreibt der Theaterverein Osnabrück e.V. in enger Zusammenarbeit mit dem Theater Osnabrück den „Osnabrücker Dramatikerpreis“ aus, der alle zwei Jahre vergeben wird. Zuletzt erhielt Thomas Köck im Oktober 2013 den 1. Osnabrücker Dramatikerpreis mit dem erfolgreichen Preisträgerstück jenseits von fukuyama und Stefan Hornbach im November 2015 den 2. Osnabrücker Dramatikerpreis mit seinem Stück Über meine Leiche, beide jeweils uraufgeführt im Osnabrücker emma-theater. Das Theater Osnabrück hat sich immer mehr als Bühne für Ur- und Erstaufführungen etabliert. Insbesondere „Spieltriebe – Festival für zeitgenössisches Theater“ hat überregionale Bedeutung erlangt. Nicht zuletzt jüngere Autor/innen sollen mit dem gestifteten Preis gezielt gefördert werden und sind eingeladen, sich zu beteiligen.

Einsendeschluss ist der 15. März 2017.

Die eingereichten Ideenskizzen werden von den Juroren gesichtet. Bis zu sechs Autoren/innen werden eingeladen, um mit der Jury im Rahmen eines Workshops ihre Entwürfe zu diskutieren. Die sechs Autoren/innen erhalten den Auftrag, ihr Konzept und die eingereichten Texte zu überarbeiten. Anhand dieser Überarbeitungen wird der Preisträger ermittelt. Der 1. Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und beinhaltet den Stückauftrag und die Uraufführung am Theater Osnabrück. Der 2. und 3. Preis sind mit je 1.000 Euro dotiert.

Ihre Fragen und Bewerbungen richten Sie bitte an

Theaterverein Osnabrück e.V.
Vorsitzender: Axel Zumstrull
c/o Kanzlei Zumstrull
Krahnstr. 42
49074 Osnabrück
Telefon: (0541) 600 69 – 19
Fax: (0541) 600 69 – 20
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Oder per Email an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Auskünfte erteilt auch gerne

Alexander Wunderlich
Persönlicher Referent des Intendanten
Städtische Bühnen Osnabrück gGmbH
Domhof 10/11
49074 Osnabrück
Teleffon: (0541) 76 00 102
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Beiträge können nicht zurückgesandt werden. Die eingereichten Ausschreibungsunterlagen werden nach der Preisvergabe datengerecht vernichtet.

Voraussetzungen für eine Bewerbung

Bewerben können sich Autoren/innen, die bis zum Tag des Einsendeschlusses der Bewerbungen nicht älter als 35 Jahre sind und bisher nicht mehr als zwei Stücke zur Uraufführung gebracht haben.

Hier finden Sie die genauen Teilnahmebedingungen.

Ausschreibungsunterlagen

Bewerber sind aufgefordert, eine Ideenskizze und ein bis zwei ausgeschriebene Szenen einzureichen. Die Texte dürfen insgesamt den Umfang von zwölf DIN-A4-Seiten nicht überschreiten und müssen in deutscher Sprache verfasst sein.

Die Angaben zur Person sind auf dem hier anliegenden Formblatt A zu machen. Die Ideenskizze und die geschriebenen Szenen werden der Jury anonymisiert zur Verfügung gestellt, d.h. auf diesen Seiten darf der Name des Verfassers nicht erscheinen.

Theaterverein Osnabrück

Seit seiner Gründung im September 1945 ist der Theaterverein dem Theater Osnabrück seit nunmehr rund 70 Jahren eng verbunden. Ziel und Zweck des Vereins sind seit der Gründung die Förderung von Kunst und Kultur durch eine engagierte ideelle und finanzielle Unterstützung des Theaters Osnabrück. Eine Notwendigkeit durch den Rückgang finanzieller Mittel aktueller denn je.
Osnabrück verfügt nicht nur über eine florierende Wirtschaft, ein Rathaus, in dem 1648 der Westfälische Friede geschlossen wurde, das Felix-Nußbaum-Museum und ein Drei-Sterne-Restaurant, sondern auch ein Theater, das, was die Qualität seiner Aufführungen anbetrifft, mit mancher staatlichen Bühne messen kann, wenngleich den Städtischen Bühnen Osnabrück nicht annähernd die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, wie es bei den Staatstheatern der Fall ist.
Aus diesem Grund hat es sich der Theaterverein zur Aufgabe gemacht, zumindest einen Teil der Lücke zu füllen, indem wir das Theater ideell, vor allem aber auch finanziell unterstützen, um so da hohe Niveau mit außergewöhnlichen Produktionen und Künstlern nicht nur zu halten, sondern das Theater auch in der Weiterentwicklung durch unser Engagement zu begleiten. Vor diesem Hintergrund ist auch die Idee zum OSNABRÜCKER DRAMATIKERPREIS entstanden. Das Theater Osnabrück hat sich in den letzten Jahren, nicht zuletzt auch durch das Festival SPIELTRIEBE, einen Namen für zeitgenössische Theaterliteratur durch zahlreiche Uraufführungen und dt. Erstaufführungen gemacht. Mit dem OSNABRÜCKER DRAMATIKERPREIS kann diese Arbeit am Theater Osnabrück noch einen Schritt weiter geführt werden.
Daneben bieten wir unseren Mitgliedern Veranstaltungen in Anlehnung an den Spielplan, wir organisieren Theaterfahrten zu auswärtigen Theatern, stellen unseren Mitgliedern die neuen Ensemblemitglieder vor und organisieren großangelegte Spendenaktionen. Wir pflegen einen engen persönlichen Kontakt zur Theaterleitung und den Künstlern und blicken bei Gelegenheit auch einmal gern ganz neugierig hinter die Kulissen.

nachtkritik.de: Geschichte und kein Ende

Zunächst gibt es für alle weiße Laborkittel. Was die verschiedene Interpretation von Premierengarderobe angenehm einebnet in einem seitlich mit weißen ...
17.05.2014
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taz.de: Gefangen im Hamsterrad

Im Nachhinein betrachtet klingt es beinah niedlich: 1992 verkündete der neokonservative Politikwissenschaftler Francis Fukuyama in „Das Ende der Geschichte“, durch den Zusammenbruch der sozialistischen ...
16.05.2014
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theaterkompass.de: Uraufführung: „jenseits von fukuyama“ von Thomas Köck

Das Stück seziert unsere Gegenwart, ihre Masken und Selbstlügen und entwirft ...
10.05.2014
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Theater Osnabrück

Das Theater am Domhof blickt auf eine mehr als 100 jährige Geschichte zurück und wird in seiner Tradition durch engagierte Bürger der Stadt Osnabrück getragen und kritisch begleitet. 1909 errichtet, im zweiten Weltkrieg zerstört und daraufhin wiederaufgebaut, zählt es heute mit seinem Jugendstil-Hauptbaukörper zu den architektonisch schönsten Theatergebäuden Deutschlands. Insgesamt verfügt das Theater über 585 Plätze. Das emma-theater, die Studiobühne in der Lotter Straße, bietet zusätzlich 96 Zuschauern Platz.
Das Repertoire reicht von Schauspiel, Oper und Operette über Musical bis hin zum Tanz. Seit 2006 rundet OSKAR, das Kinder- und Jugendtheater, die Spartenvielfalt ab. Jährlich kommen ca. 30 Produktionen zur Premiere.
Seit August 2011 leitet Intendant Ralf Waldschmidt die Geschicke des Theaters. Den Startschuss gab „Spieltriebe 4 – Festival für zeitgenössisches Theater“, das im September 2013 bereits zum fünften Mal stattfindet. Alle zwei Jahre werden im Rahmen dieses überregional wahrgenommenen Festivals zahlreiche Ur- und Erstaufführungen umgesetzt und besonders junge Autoren/innen und Regisseure/innen gefördert.
In der vergangenen Spielzeit waren am Theater Osnabrück u. a. die Uraufführung Aproposkalypse von Ekat Cordes in der Inszenierung von Lilli-Hannah Hoepner und die Uraufführung von Theresia Walsers Eine Stille für Frau Schirakesch in der Inszenierung von Annette Pullen zu sehen. Letztere wurde 2012 zu den Autorentheatertagen in Berlin eingeladen.
Zu den Höhepunkten der laufenden Spielzeit gehören im Schauspiel die Uraufführungen von Ich wünsch mir Eins von Azar Mortazavi, in der Regie von Annette Pullen, Rebekka Kricheldorfs Lysistrata, in der Regie von Marie Bues sowie die Deutsche Erstaufführung von William Pellier’s Wir Waren, in der Regie von Alexander May. Im Musiktheater ist die Uraufführung von Sidney Corbett’s Das Grosse Heft, in der Regie von Alexander May ein Höhepunkt der Saison.
Ralf Waldschmidt selbst überschreibt seine Arbeit mit dem Stichwort „Osnabrücker Perspektiven“. In der Friedensstadt Osnabrück soll der Spielplan immer wieder die Themen Krieg und Frieden, Utopien des Friedens und die Freiheit des Einzelnen aufgreifen, um so der Frage nachzugehen, in welcher Welt wir heute leben.

Focus: Ein Theaterverein könnte Schule machen

Wieder einmal dürften starke und vorbildliche Signale vom doch eher kleinen Stadttheater Osnabrück in die Theaterszene ausgehen. Ein Theaterverein, der auch aus ...
02.12.2013
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Den mit 6.000 Euro dotierten 1. Preis gewann der 1986 im oberösterreichischen Steyr ...
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Neue OZ: Osnabrücker Dramatikerpreis an Thomas Köck

Ein ungewöhnlicher Findungsprozess hat nun den ersten Gewinner des neuen Osnabrücker Dramatikerpreises (6000 Euro) ermittelt. ...
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OSZ: Osnabrücker Dramatikerpreis

Die Jury des ersten OSNABRÜCKER DRAMATIKERPREISES hat am 14. und 15. August mit sechs ausgewählten Nachwuchsautor/innen in Osnabrück getagt...
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Thomas Köck erhält den ersten, mit 6000 Euro dotierten Osnabrücker Dramatikerpreis. Wie das Theater Osnabrück mitteilt ...
03.12.2013
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theaterderzeit.de: 1. Osnabrücker Dramatikerpreis

Thomas Köck wurde mit dem ersten Osnabrücker Dramatikerpreis für sein Stück „Jenseits von Fukuyama“, das am 17. Mai 2014 am Theater Osnabrück seine Uraufführung feiern wird, geehrt ...
03.12.2013
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osradio.de: Erstmals Osnabrücker Dramatikerpreis

Sein eigenes Stück auf der großen Theaterbühne sehen. Das ist gar nicht so einfach...
19.08.2013
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osradio.de: Dramatikerpreis-Premiere im Emma Theater

Im Osnabrücker Emma-Theater hat das Stück „Jenseits von Fukuyama“ eine gefeierte Premiere gefeiert ...
19.05.2014
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osradio.de: Radiobeitrag

Radiobeitrag als mp3 runterladen.
16.08.2013
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Neue OZ: Jürgen Berger statt Thieringer in der Jury

Anfang 2013 wurde der erste Osnabrücker Dramatikerpreis, gestiftet vom Theaterverein Osnabrück, ausgeschrieben ...
06.05.2013
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theaterderzeit.de: Neuzugang zur Jury

Jürgen Becker, Theater- und Literaturkritiker, der u.a. regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung und Theater Heute schreibt, ist neues Mitglied der Jury zur Vergabe des Osnabrücker Dramatikerpreises. Er löst damit Thomas Thieringer, langjähriger Journalist der Süddeutschen Zeitung, ab, der aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste. Für den zu Beginn diesen Jahres ausgeschriebenen Preis liegen bereits 180 Stückeinsendungen vor. Die Premiere der Uraufführung des Preisträgers ist für den 17. Mai 2014 anberaumt ...
02.05.2013
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theaterkompass.de: DER OSNABRÜCKER DRAMATIKERPREIS - neues Jurymitglied

Anfang 2013 wurde der erste Osnabrücker Dramatikerpreis, gestiftet vom Theaterverein Osnabrück, ausgeschrieben. Nun gaben Axel Zumstrull, Vorsitzender des Theatervereins und Intendant Dr. Ralf Waldschmidt bekannt, dass Thomas Thieringer, langjähriger Journalist der Süddeutschen Zeitung, bedauerlicherweise aus gesundheitlichen Gründen seinen Jurysitz zurückziehen muss ...
30.04.2013
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osradio.de: Dramatikerpreis stark gefragt

Das Theater Osnabrück hat über 150 Bewerbungen für den ausgeschriebenen Dramatikerpreis erhalten. Eine Jury wird nun im April die Einsendungen bewerten ...
10.04.2013
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nordsee-zeitung.de: Autorin Kricheldorf Mitglied in Theater-Jury

Die preisgekrönte Theater-Autorin Rebekka Kricheldorf aus Berlin gehört zur Jury des Osnabrücker ...
24.01.2013
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goslarsche.de: Autorin Kricheldorf Mitglied in Theater-Jury

Die preisgekrönte Theater-Autorin Rebekka Kricheldorf aus Berlin gehört zur Jury ...
24.01.2013
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theaterderzeit.de: Jury des Dramatikerpreises steht fest

Axel Zumstrull, Vorsitzender des Theatervereins, und Dr. Ralf Waldschmidt, Intendant des Theaters ...
24.01.2013
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Über 150 Bewerbungen liegen zur Sichtung vor

Am 31. März 2013 lief die Bewerbungsfrist für den ersten Osnabrücker Dramatikerpreises aus. Die Resonanz auf den vom Theaterverein Osnabrück ausgeschriebenen Preis ist bemerkenswert. Insgesamt liegen über 150 Bewerbungen vor, die nun vom Theaterverein in enger Zusammenarbeit mit dem Theater Osnabrück für die Jury vorbereitet werden.

Die Fachjuroren, Autorin Rebekka Kricheldorf, Prof. Hans-Jürgen Drescher, Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, Thomas Thieringer, langjähriger Journalist der Süddeutschen Zeitung sowie Annette Pullen, Leitenden Schauspieldirektorin am Theater Osnabrück kommen noch im April in Osnabrück zusammen. Anschließend werden sie im Rahmen von Workshops mit den Autoren die Preisträger ermitteln. Der erste Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und beinhaltet den Stückauftrag und die Uraufführung am Theater Osnabrück. Die Premiere ist am 17.5.2014 vorgesehen. Der 2. und 3. Preis ist mit je 1.000 Euro dotiert.

bild.de: Autorin Kricheldorf Mitglied in Theater-Jury

Die preisgekrönte Theater-Autorin Rebekka Kricheldorf aus Berlin gehört zur Jury ...
24.01.2013
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Neue OZ: Osnabrücker Dramatikerpreis: Jury für den Wettbewerb steht

Nun ist sie gefunden, die vierköpfige Jury für den neuen, vom Osnabrücker ...
24.01.2013
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NDR: Radiobeitrag

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21.01.2013
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Neue OZ: Theaterverein vergibt einen Dramatikerpreis

Der Osnabrücker Theaterverein will von 2013 an in enger Zusammenarbeit mit dem Theater am Domhof alle zwei Jahre den ...
11.01.2013
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bild.de: Osnabrück schreibt Dramatikerpreis aus

Der Theaterverein Osnabrück und das Theater der Stadt schreiben erstmals den Osnabrücker Dramatikerpreis aus ...
07.01.2013
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osradio.de: Theaterverein schreibt Dramatikerpreis aus

Der Theaterverein Osnabrück schreibt in enger Zusammenarbeit ...
07.01.2013
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welt.de: Osnabrück schreibt Dramatikerpreis aus

Der Theaterverein Osnabrück und das Theater der Stadt schreiben erstmals den Osnabrücker Dramatikerpreis aus ...
07.01.2013
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zevener-zeitung.de:Osnabrück schreibt Dramatikerpreis aus

Der Theaterverein Osnabrück und das Theater der Stadt schreiben erstmals ...
07.01.2013
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theaterkompass.de: Osnabrück schreibt mit 6.000 Euro dotierten Preis aus

Einsendeschluss ist der 31. März 2013. Der Theaterverein Osnabrück schreibt in enger Zusammenarbeit mit dem Theater Osnabrück 2013 zum ersten Mal den Osnabrücker Dramatikerpreis aus. Das Theater Osnabrück hat sich in den letzten Jahren als Bühne für neue Dramatik überregional positioniert. Dieses Profil will der Osnabrücker Dramatikerpreis schärfen und für die Zukunft noch verstärken. Der Preis soll künftig im jährlichen Wechsel mit Spieltriebe – Festival für zeitgenössisches Theater stehen.
07.01.2013
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theaterpur.net: Osnabrück schreibt mit 6.000 Euro dotierten Preis aus

Der Theaterverein Osnabrück schreibt in enger Zusammenarbeit mit dem Theater Osnabrück 2013 zum ersten Mal den Osnabrücker Dramatikerpreis aus. Das Theater Osnabrück hat sich in den letzten Jahren als Bühne für neue Dramatik überregional positioniert. Dieses Profil will der Osnabrücker Dramatikerpreis schärfen und für die Zukunft noch verstärken. Der Preis soll künftig im jährlichen Wechsel mit Spieltriebe – Festival für zeitgenössisches Theater stehen.
07.01.2013
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schlossallee-osnabrueck.de: Dramatikerpreis Osnabrück

In diesem Jahr verleiht der Theaterverein Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem ...
07.01.2013
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osnabrück.de: Osnabrücker Dramatikerpreis

Osnabrück schreibt mit 6.000 Euro dotierten Preis aus. Der Theaterverein Osnabrück schreibt in enger Zusammenarbeit ...

07.01.2013
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nachtkritik.de: Drei Preise in Osnabrück

Der Theaterverein Osnabrück und das Theater der Stadt schreiben 2013 erstmals einen Osnabrücker Dramatikerpreis für jüngere Autorinnen und Autoren aus. Die Auszeichnung solle das Profil des städtischen Theaters als Bühne für Erst- und Uraufführungen schärfen, schreibt das Theater in einer Pressemitteilung.
05.01.2013
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Auswahlverfahren:

Die eingereichten Ideenskizzen werden von den Juroren gesichtet. Bis zu sechs Autoren/innen werden eingeladen, um mit der Jury im Rahmen eines Workshops ihre Entwürfe zu diskutieren. Die sechs Autoren/innen erhalten den Auftrag, ihr Konzept und die eingereichten Texte zu überarbeiten. Anhand dieser Überarbeitungen wird der Preisträger ermittelt. Der 1. Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und beinhaltet den Stückauftrag und die Uraufführung am Theater Osnabrück. Der 2. und 3. Preis sind mit je 1.000 Euro dotiert.

Dominique Schnizer

Dominique Schnizer wurde 1980 in Graz geboren. Nach Regieassistenzen in Graz, Frankfurt, Stuttgart und Hamburg arbeitete er als freier Regisseur. Unter anderem inszenierte er am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, in Bozen und Klagenfurt, an den Staatstheatern in Karlsruhe, Mainz und Braunschweig, bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen, am Stadttheater Bremerhaven und am Nationaltheater Weimar. 2009 inszenierte er die Uraufführung von Nis-Momme Stockmanns DER MANN DER DIE WELT ASS, die zur Theaterbiennale des Staatstheaters Wiesbaden „Neue Stücke aus Europa“ und zu den Festivals "Maximierung Mensch" in Trier und "Kaltstart" in Hamburg eingeladen wurde. Mit dem Autor Henning Mankell arbeitete er immer wieder an Projekten für dessen Teatro Avenida in Maputo, Mosambik. Zuletzt führte er Regie bei Lucy Prebbles Erfolgstück ENRON am Theater Münster. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Dominique Schnizer neuer Leitender Schauspielregisseur am Theater Osnabrück.

Jürgen Berger

Jürgen Berger lebt in Heidelberg, wo er Germanistik und Politologie studiert hat. Er ist freier Theater- und Literaturkritiker für die Süddeutsche Zeitung, Theater heute und die TAZ. Von 2003 bis 2007 und wieder ab 2012 ist er Mitglied im Auswahlgremium des Mühlheimer Dramatikerpreises. Von 2007 bis 2010 war er Jurymitglied des Berliner Theatertreffens. Seit 2006 ist er Juror des Else Lasker-Schüler-Stücke-Preises.

Sabina Dhein

Sabina Dhein, 1960 in Erlangen geboren, leitet als Direktorin seit 2012 die Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Ihre Professur liegt in den Fächern Regie Schauspiel, Dramaturgie und Schauspiel. Seit Herbst 2015 ist sie auch Vizepräsidentin der Hochschule. Sie studierte Theaterwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Philosophie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und in Berlin. Von 1984 bis 1986 war sie Regie- und Dramaturgie-Assistentin am Bayerischen Staatsschauspiel unter der Intendanz von Frank Baumbauer. Arbeitserfahrung sammelte sie bei Herbert Achternbusch, Wilfried Minks, Franz Xaver Kroetz u.a. Von 1986 bis 1996 war sie als Dramaturgin am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Intendanz von Volker Canaris tätig und arbeitete u.a. mit Regisseuren wie Jerome Savary, Werner Schroeter, Kazuko Watanabe, B.K. Tragelehn und Herbert König. Von 1997 bis 2001 war Sabina Dhein Chefdramaturgin und Stellvertretende Intendantin am Theater Ingolstadt. In den Jahren 2001 und 2002 absolvierte sie ein Diplomstudium in Kulturmanagement an der Fernuniversität Hagen. Von 2002 bis zum Ende der Spielzeit 2008/2009 führte sie das Theater Erlangen als Intendantin. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit hier war die Nachwuchsförderung junger Künstler. In der Spielzeit 2009/2010 holte sie Joachim Lux als Künstlerische Betriebsdirektorin an das Hamburger Thalia Theater.
Sabina Dhein war Mitglied des Künstlerischen Ausschusses und des Verwaltungsrates des Deutschen Bühnenvereins unter dem Vorsitz von Ulrich Khuon. 2008 war sie Jurymitglied des Heidelberger Stückemarktes, 2013 Jurorin bei den 38. Mülheimer Theatertagen NRW „Stücke 2013“. Von 2013 bis 2016 gehörte sie zur Jury des Elbkulturfonds der Stadt Hamburg.

Rebekka Kricheldorf

Rebekka Kricheldorf, 1974 in Freiburg geboren, studierte Szenisches Schreiben an der Universität der freien Künste in Berlin und Romanistik an der Humboldtuniversität. Schon in jungen Jahren schrieb sie zahlreiche Auftragswerke für verschiedene renommierte Theater, welche unter anderem durch den Verlegerpreis und den Publikumspreis beim Heidelberger Stückemarkt (2002), sowie den Kleist-Förderpreis (2003) ausgezeichnet wurden. Besondere Anerkennung erhielt die junge Dramatikerin für ihre Stücke Prinzessin Nicoletta (2003) und Kriegerfleisch (2004). 2004 war Kricheldorf als Hausautorin am Nationaltheater Mannheim tätige, seit 2009 am Theaterhaus Jena. Mit ihrem Stück Die Ballade vom Nadelbaumkiller wurde sie 2005 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Am Theater Osnabrück wurde bereits 2005 Kricheldorfs Schneckenportrait uraufgeführt. Im Februar 2013 wird sie sich wieder mit einer Uraufführung präsentieren: Eine Bearbeitung von Aristophanes Lysistrata.

Prof. Hans-Jürgen Drescher

Juror des 1. und 2. Osnabrücker Dramatikerpreises
Prof. Hans-Jürgen Drescher, 1954 in Bad Homburg vor der Höhe geboren, studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte in Marburg, Berlin und Frankfurt am Main. Von 1980 bis 1987 war er als Dramaturg an der Oper Frankfurt, anschließend als Chefdramaturg am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen und am Schauspiel des Nationaltheaters Mannheim engagiert. Von 1991 bis 2011 war er Leiter des Suhrkamp Theater- und Medienverlags. Prof. Drescher ist Lehrbeauftragter für Dramaturgie an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und Vizepräsident der Akademie der Darstellenden Künste. Von Juli 2011 bis August 2014 Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Seit Anfang September 2014 ist er Präsident der Bayrischen Theater Akademie August Everding in München.

Annette Pullen

Jurorin des 1. und 2. Osnabrücker Dramatikerpreises
Annette Pullen, 1974 in Gelsenkirchen geboren, studierte angewandte Theater- und Literaturwissenschaften in Gießen. Von 1999 bis 2000 war sie als Regieassistentin am Stadttheater Gießen und von 2000 bis 2003 am Thalia Theater engagiert. Danach inszenierte sie u. a. am Thalia Theater Hamburg (u. a. Dog Eat Dog von Nuran Calis und Glasmenagerie von Tennessee Williams), schauspielhannover, Schauspiel Essen (u. a. Schillers Die Räuber und Jugend ohne Gott von Ödön von Horváth), Theater Magdeburg (u. a. Wandernutten von Theresia Walser und Die Leiden des jungen Werther nach Goethe), am Staatstheater Stuttgart (Fremdes Haus von Dea Loher und Kein Schiff wird kommen von Nis-Momme Stockmann), am Nationaltheater Weimar sowie am Deutschen Theater Berlin (DNA von Dennis Kelly). 2007 wurde ihr der Dr.-Otto-Kasten-Preis, der Förderpreis der Deutschen Intendanten, verliehen. Seit der Spielzeit 2011/12 war Annette Pullen Leitende Schauspielregisseurin am Theater Osnabrück bis zum Ende der Spielzeit 2014/15. Sie ist jetzt als freie Regisseurin tätig. Mit der Uraufführung Eine Stille für Frau Schirakesch wurde sie 2012 zu den Autorentheatertagen nach Berlin eingeladen.
Impressum

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Theaterverein Osnabrück e.V. Der Vorstand Der Beirat
Kanzlei Zumstrull
Krahnstraße 42
(Eingang Lortzingstraße 5)
49074 OsnabrücK
Fon (0541) 600 69 - 19
Fax (0541) 600 69 - 20
info@theaterverein-osnabrueck.de
www.theaterverein-osnabrueck.de
Axel Zumstrull
Vorsitzender
Dr. Hans-Peter Hamm
Geschäftsführer
Frank Rohmann
Schatzmeister
Frauke Damerow
Günter W. Denz
Dr. Judith Hampel
Franziska Mans-Herbers
Heidemarie Nowak
Michelle Frfr. Ostman von der Leye
Anna Lena Pyhel
Thomas Salz


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